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Ein feines und schnelles Rezept für Rhabarber-Erdbeer-Joghurtkuchen mit Mandelblättchen

By Sonntag, März 18, 2018 4 Permalink 8

 

It’s Rhubarb Season! Hui, und ich bin sowas von am Start. Insgeheim halte ich ja schon seit Anfang März die Augen offen, doch gerechnet habe ich tatsächlich erst ab April mit diesem feinen Gemüse. Doch OHA! der Gatte hat den Rhabarber Dank seiner Signalfarbe doch tatsächlich beim Wocheneinkauf entdeckt.

Ratzi fatzi hüpfte er somit gestern vom Einkaufskorb in dieses unfassbar köstliche und einfache Kuchenrezept. Zusammen mit cremigem Joghurt und gerösteten Mandelblättchen. Ein paar Erdbeeren sprangen vor lauter Freude auch gleich hinterher. YAY! Das Ergebnis ist ein himmlisch fluffiger und fruchtiger Kuchen, der so schnell gebacken wie verputzt ist. Erdbeer-Rhabarber-Joghurtkuchen um genau zu sein. Eine säuerlich-süße Traumkombination. Und wie der duftet? KRACHER!

 

 

Die roten Stiele des Rhabarbers werden übrigens in der Regel wie Obst zubereitet uns schmecken ja eigentlich auch danach. Besonders Konfitüren und Kompott sind da ganz weit vorn. Doch ganz egal welcher Gattung der Rhabarber nun angehört: Ich liiiebe ihn.

Nicht zuletzt auch, weil uns meine Mama damals gerne hausgemachten Vanillepudding mit frisch gekochtem Rhabarberkompott kredenzte. Man, war der gut. Für uns Kinder war es einfach das Größte den Inhalt der prall gefüllten Schüssel bis auf den letzten Rest zu vernichten. Ein ähnliches Ziel hatten wir gestern auch. Nur ohne Schüssel.

 

 

Ach, der Rhabarber ist  ja eigentlich ein Frühlingsbote. Und auch wenn der Frühling sich draussen vielleicht noch nicht so wirklich blicken lassen möchte, auf den Tellern und in unseren drei Bäuchlein ist er gestern bereits angekommen. Hach!

 

 

Natürlich war der klitzekleine Foodstylist auch beim Knipsen des noch ofenwarmen Rhabarberkuchens an Bord und hat diesen besonders schön in Szene gesetzt. Man beachte die Erdbeeren im ersten Bild oben rechts. Ohne die hätte das Foto doch nur halb so schön ausgesehen.

 

 

Sein Honorar hat er natürlich auch sofort eingefordert.

 

 

Und hier das Rezept

 

Rhabarber-Erdbeer-Joghurtkuchen mit gerösteten Mandelblättchen

 

 

Für den Teig

 

100Erdbeeren 

300Rhabarber (etwa 3 Stangen)

180 g + 20 g Zucker 

175Butter 

1 Päckchen Vanillezucker 

3  Eier 

280 g Mehl 

1/2 Päckchen Backpulver 

125 g Griechischer Joghurt 

 

Für den Guss

 

50 g Butter

50 g Zucker

2 EL Milch

50 g Mandelblättchen

Puderzucker

 

 

1. Den Backofen auf 150 °C Umluft oder 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (26 cm Ø) mit Backpapier auskleiden. Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Rhabarber waschen, putzen und in 1 cm breite Stücke schneiden. Erdbeer- und Rhabarberstücke mit 20 g Zucker vermengen und zur Seite stellen. 

2. Butter, Vanillezucker und 180 g Zucker cremig rühren. Eier einzeln hinzufügen. Mehl und Backpulver abwechselnd mit dem Joghurt hinzugeben und gut verrühren. 

3. Teig in die Form füllen. Die Hälfte der Früchte auf den Teig geben und etwa 1 cm tief hineindrücken. Übrige Früchte auf dem Kuchen verteilen und 30 Minuten backen. Inzwischen für den Guss Butter, Zucker und Milch aufkochen. Die Masse nach 30 Minuten Backzeit punktuell auf dem Kuchen verteilen und mit den Mandeln bestreuen. Weitere 20-30 Minuten backen. (Stäbchenprobe!)

4. Kuchen aus dem Backofen nehmen und vom Springformrand lösen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

 

 

 

Habt den allerfeinsten Sonntag und ran an die Kuchengabel,

Eure Dani

 

Bilder_Herr K.

Foodstylist_Paule

Frühstück ist fertig! Das leckere Rezept für Vanille Mandel Granola mit Blaubeerkompott und hausgemachter Nussbutter

By Sonntag, März 4, 2018 14 Permalink 11

 

Schon so unfassbar oft auf Instagram gezeigt und nun auch endlich ganz offiziell auf dem klitzekleinen Foodblog. Das Rezept für das beste Granola EVER, EVER, EVER. Zumindest würde das der Mann behaupten, wenn man ihn nach seinem absoluten Lieblingsfrühstück fragt. Seit etwa zwei Jahren inhaliert er dieses knusprige und nach Vanille duftende Granola mit Mandeln direkt nach dem Aufstehen.

Am liebsten in Kombination mit griechischem Joghurt, frischen Blaubeeren, einem Schuss Milch und mit etwas Honig beträufelt. Und ab und zu verputzt er es auch noch einmal vor dem Zubettgehen.

Erwähnte ich eigentlich schon, dass er sonst so gar nicht auf Müsli steht? True story.

Ich weiß nicht genau was es ist, aber allein dieser betörende Vanilleduft in Kombination mit dem Zimt und den gebackenen Mandeln macht schon gute Laune, wenn man das Müsliglas nur öffnet.

 

 

Mein Rezept füllt genau zwei dieser Gläser und damit kommen wir etwa 1 – 2 Wochen aus, je nach Appetit. Gut verschlossen riecht es auch das letzte Restchen noch so UNFASSBAR gut. Wie frisch aus dem Ofen.

Wenn Ihr es nachbackt, dann verwendet unbedingt – wie im Rezept angegeben – eine Vanilleschote und keinen Extrakt oder Vanillezucker. Da bestehe ich drauf, thihi. Könnt Ihr es riechen? HACH!

 

 

Und auch wenn Granola auf Bildern manchmal ein wenig drüsch aussieht, sobald ihr dieses Lieblingsgranola einmal probiert habt – zum Beispiel so wie es sich der Gatte zubereitet – dann wollt ihr nichts anderes mehr. Der perfekte Start mit der wichtigsten Mahlzeit des Tages.

 

 

Wer allerdings so richtig für sich oder die Liebsten auftrumpfen möchte, der reicht das hausgemachten Granola mit einem selbstgekochten Blaubeerkompott und einer cremigen Kardamom-Nussbutter.

 

 

Von der aromatischen Nussbutter einfach 1-2 TL mit in die Schüssel oder das Glas geben. Flippste aus, so gut.

 

 

Hier nun alle drei Rezepte auf einen Streich.

 

Hausgemachtes Vanille-Mandel-Granola

 

 

1 Vanilleschote

120 g Apfelmus, ohne Fruchtstücke

70 g Honig

2 TL Zimt

200 g Mandeln, grob im Mixer zerkleinert

70 g Kokosraspeln

380 g kernige Haferflocken

 

1. Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Vanillemark mit Apfelmus, Honig und Zimt in einer großen Schüssel verrühren.

2. Die Mandeln im Mixer grob zerkleinern. Mit den Kokosraspeln zu der Apfelmusmischung geben und vermengen.

3. Die Haferflocken hinzufügen und gut untergeben. Die Granolamischung auf dem Backpapier verteilen. 25-40 Minuten backen, bis sich die Mischung trocken anfühlt und goldbraun gefärbt ist. Etwa alle 10 Minuten wenden.

 

Variationen:

 

Wer sein Granola ein wenig pimpen möchte, der kann vor dem Backen

– Leinsamen (50g)

– Kürbiskerne (50 g) oder

– Cashewnüsse (50 g)

hinzufügen.

– Chiasamen (60 g)

– getrocknete Früchte (50 g)

– Kakao-Nibs (nach Belieben) oder

– Kokoschips (50 g)

bitte erst nach dem Backen hinzufügen.

 

Meine liebe Freundin Jessi von Törtchenzeit hat das Apfelmus auch schon einmal durch Mangomus ausgetauscht. Yummy!

 

 

Selbstgekochter Blaubeerkompott

 

 

1 Biozitrone

70 g Gelierzucker

1 Msp Zimt, gemahlen

250 g Blaubeeren, Tiefkühlprodukt

 

1. Zitrone heiß abbrausen. Die Schale abreiben und den Saft auspressen. Gelierzucker, Zitronensaft, Zitronenzeste und Zimt aufkochen. Die Blaubeeren hinzufügen. Etwa 5 Minuten weiterkochen. Das Kompott abkühlen lassen und zum Müsli reichen.

 

Kardamom-Nussbutter


 

Ergibt 1 kleines Glas, 200 ml

200 g ganze Mandeln

1 Prise Kardamom, frisch gemahlen

1 Msp Vanillemark

Himalaya Kristallsalz (oder ein von Euch bevorzugtes gutes Salz)

 

1. Den Backofen auf 150 °C Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Mandeln 25 Minuten im Ofen backen. Zum Abkühlen auf Seite stellen.

2. Die abgekühlten Mandeln etwa 1 Minute im Mixer fein zermahlen. Mit einem Spatel herunterkratzen und eine weitere Minute auf höchster Stufe mahlen. Diesen Prozess so lange wiederholen, bis die Masse eine buttrige Konsistenz hat.

3. Mit Kardamom, Vanillemark und Salz abschmecken und in ein verschließbares Glas füllen. Hält im Kühlschrank mindestens zwei Wochen.

 

Tipp: Besonders fein auch in Energie-Balls

 

 

Alle zubereiteten Rezepte nun nach Lust und Laune mit griechischem Joghurt schichten. Diesen süße ich mit ein wenig Honig.

Und nun frühstückt gut und habt den allerschönsten Sonntag,

Eure Dani

Fotos_Herr K. 

Harvest Moon Mascarpone Cheesecake – Ein Kuchenrezept ganz ohne Backen

By Sonntag, Februar 25, 2018 8 Permalink 10

 

Harvest Moon Cheesecake taufte mein lieber Freund Marc diesen beerigen No bake Käsekuchen, als ich ihn fragte wie wir denn nun dieses feine Rezept für unser alljährliches Superbowl-Menü benennen sollen. BÄHM, Volltreffer! Der darf jetzt immer die Leckereien betiteln, denn besser hätte er es nicht treffen können.

 

 

Kaum benannt, schnell für meine Instagramstory mit dem Handy geknipst und ratzi fatzi geerntet verputzt wurde dann dieser neue Lieblingskuchen. Der übrigens ziemlich fix und ganz ohne Backen fabriziert wird. Mit einem knusprigen Haferkeksboden und cremiger Mascarponefüllung. Oh my! <3

 

 

Für uns wird jetzt sicherlich noch viel häufiger der Mond aufgehen und ich frage mich ganz ehrlich, warum ich dieses Rezept nicht schon früher ausprobiert habe. Denn, der ein oder andere mag es vielleicht schon erkannt haben, es ist die klassische Philadelphiatorte (mit Philadelphia of course), die ich nach eigenem Gusto etwas umgemodelt habe. Statt Löffelbiskuit habe ich Haferkekse verwendet und statt dem Philadelphia die Mascarpone. Vollkornbutterkekse eignen sich für den Boden auch hervorragend.

 

 

Da ich auf Grund des Bildes in meiner Instagramstory so viele Anfragen bezüglich des Rezeptes bekommen habe (und immer noch bekomme, thihi), habe ich nur zu gerne eine neue Charge No bake Cheesecake vor die Linse geholt, die so nach Frühling schreit (Ja, immer her mit Dir!) und sich sicherlich auch hervorragend auf der österlichen Kaffeetafel machen wird. Stressfreie Vorbereitung am Abend zuvor garantiert.

 

Und auch in der Beerenauswahl seid Ihr natürlich völlig flexibel. Damit jeder ein paar Vitamine abbekommt, kann man sie selbstverständlich etwas gerechter verteilen. Jeder wie er mag, hier kann man einfach nichts falsch machen.

Und hier ist das Rezept:

 

Harvest Moon Mascarpone Cheesecake 

 

 

Käsekuchen ohne Backen

Ergibt etwa 16 Stück

 

Für den Boden

200 g Hafercookies (Ich habe Minihafercookies mit Kirschen und Chiasamen verwendet, aber es gehen natürlich auch andere Hafercookies, Löffelbiskuits oder Vollkornbutterkekse)

125 g Butter

 

Für die Füllung

1 Beutel Götterspeise Zitronen-Geschmack

200 ml Wasser

175 g Mascarpone, kalt

130 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Zitrone

500 ml Schlagsahne, kalt

 

Zum Verzieren

300 g Beeren nach Wahl

Puderzucker

 

Eine Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier auskleiden. Damit das Backpapier gut am Rand haftet streiche ich zuvor etwas Butter darauf.

 

Für den Boden

Hafercookies und Löffelbiskuits im Mixer fein zermahlen. Butter in einem kleinen Topf auf der Herdplatte zerlassen. Die Keksbrösel hinzufügen und gut verrühren. Die Mischung auf den Boden der Form geben und mit einem Löffel gleichmäßig andrücken. Bis zur Weiterverarbeitung in das Eisfach stellen.

 

Für die Füllung

Götterspeise und Wasser in einem kleinen Topf mit einem Schneebesen verquirlen. Vorsichtig erwärmen (nicht kochen), bis sich die Götterspeise vollständig gelöst hat. Mascarpone mit Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft sorgfältig in einer Schüssel verrühren. Die lauwarme Götterspeise hinzufügen. Sobald die Masse zu gelieren beginnt, Sahne steif schlagen und unterheben. Die Mascarponemasse auf dem Keksboden verteilen und glatt streichen. Den Cheesecake etwa 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

 

Für die Dekoration

Den Cheesecake aus der Form und vom Backpapier lösen. Die Beeren waschen, trockentupfen und dekorativ auf dem Kuchen verteilen. Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

 

Tipp: Wer lieber auf die Gelatine in der Götterspeise verzichtet, der könnte sie womöglich gegen eine Kombination aus Agartine und Bio-Zitronenzesten austauschen, aber ausprobiert habe ich es noch nicht. Also: Freiwillige vor! Und berichtet dann gerne mal.

 

 

 

Und jetzt schnappt Euch Euer extraterrestrisches Stück Käsekuchen und habt den allerfeinsten Sonntag.

Eure Dani

 

PS: Nach einem gesundheitlich etwas holprigen Start in das Jahr 2018 ist das klitzekleine Team nun endlich wieder im Bloggereinsatz, juchüü! Der Mann an der Kamera, der Sohn an Puderzuckersieb & Kuchengabel und moi für den Rest. Hach wie schön, ich freue mich so richtig. Und danke auch für das Erkundigen nach uns auf allen Kanälen. Ihr seid so lieb.